Rauchzeichen …

September 23, 2014 in Allgemeines von Marion Neiteler

Da ist es, das Zeichen der “Investoren”: Ein Rauchzeichen in Form einer Presseinformation.

Welchen Zweck jedoch die Herren damit verfolgen, können wir nur vermuten. Boden mulchen, Hecken schneiden für eine “realistische Wahrnehmung der Landschaft”? Das geht doch auch per Computer-Simulation. Wollen sie vielleicht das Gelände nur „aufhübschen“, um es für mögliche Kaufinteressenten der Grundstücke interessanter zu machen?

Lukrativ könnte die Bebauung des bisherigen Parkplatzes und der angrenzenden Grundstücke natürlich auch für bestimmte „Wohnanlagen-Planer“ sein. Eine wesentlich dichtere Bebauung als ursprünglich vorgegeben ist rentabler.

Und plötzlich ist eine neue, von den Holländern gegründete Firma – die Sorpesee Projecten BV – im Spiel. Wo ist eigentlich unser finanzstarker Vollprofi Stepinvest BV geblieben? Und Don van Schaik von Dormio, der einst als Gast in einer Ratssitzung die Hoffnung nährte, es gäbe einen moderaten Verhandlungspartner?
Wer einmal einen Blick auf die Homepage von Dormio wirft sieht, dass sich dort einiges verändert hat: Keine Projekte mehr in Entwicklung, es bleiben nur noch die realisierten Parks.

Vielleicht sind diese „Aktivitäten“ aber auch nur ein Ablenkungsmanöver. Letztendlich ist der Inhalt der “Pressemitteilung” aus Holland vom gleichen nachrichtlichen Wert wie der berühmte Sack Reis, der gerade in China umgefallen ist.

Gleichwohl schleicht sich einmal mehr das Gefühl ein, die Bürger werden für dumm verkauft.
Die Pläne zum Ferienpark wurden mit dem Versprechen beworben, das Freibad zu integrieren. 4000 Unterschriften vergammeln nun in “Ablage P”!

“Wird aber das ´Maß der baulichen Nutzung` so gravierend zu Lasten des Allgemeinwohls verändert, muss ein Bebauungsplanverfahren komplett neu aufgerollt werden”, mahnt H.-J. Jürgensmeier in seinem Kommentar.(siehe: www.blickpunkt-arnsberg-sundern.de/ferienpark-sorpesee-investoren-kuendigen-aktivitaeten-an)

Die Chance, angesichts von Pleiten und Pannen neue Wege einzuschlagen und ruhig und besonnen nach optimalen Lösungen zu suchen, wurde vertan. Wer in diesen Zeiten den Bürgern noch allen Ernstes erzählt, ein Ferienpark dieser Größenordnung sei ein Gewinn für eine Region, macht sich unglaubwürdig.
Uns droht ein Projekt, das den Charakter des Dorfes negativ beeinflussen wird.
Was muss in Sundern noch alles passieren, bevor die Vertreter der Bürgerschaft, die Politiker im Rat, aufwachen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt …

September 4, 2014 in Allgemeines von Marion Neiteler

Die Sommerpause ist beendet. Die BI hat gewartet. Gewartet darauf, dass es Informationen zum Stand der Dinge in Sachen „Ferienpark“ gibt. Gibt es nicht. Seit Monaten nicht. Neuigkeiten gibt es seit der Kommunalwahl zwar schon. Etliche Bürger haben ihren Unmut über die Zustände in Sundern zum Ausdruck gebracht. Die neue Kraft im Stadtrat streut schon sichtbar Sand ins Getriebe. Das ist gut so. Denn allzu schnell wächst Gras über Dinge, die noch längst nicht aufgearbeitet sind.

Vor mehr als zwei Jahren hieß es übrigens im Gründungsaufruf der BI: „
„Es geht nicht um ein totales Veto gegen alle Pläne, sondern um mehr Transparenz (Offenlegung von finanziellen Aufwendungen der Stadt, mögliche Interessenkonflikte etc.) und alternative Modelle zur Steigerung der Infrastruktur des Dorfes.“
Wir spüren NICHTS von Transparenz. Gar nichts.

Der Ferienpark ist im Zuge der skandalösen Ereignisse um die GmbH – Insolvenzen (immerhin ermittelt die Staatsanwaltschaft) aus dem Focus der Öffentlichkeit gerückt.
Wir sind gespannt, wann der Bürgermeister sich seinen Bürgern erklärt. Hoffnung übrigens ist häufig begleitet von der Sorge, dass das Erwünschte nicht eintritt. Diese Sorge ist bei uns nach wie vor ausgeprägt, dessen können Sie sicher sein.

Derweil können Sie sich einen Überblick über die aktuellen Geschehnisse verschaffen, und zwar unter dem Menüpunkt „Interessante Links“ auf dieser Homepage.

Bleiben Sie kritisch!

Ihre BI – Amecke 21
Für einen sanften Tourismus