Der aktuelle Ratsbeschluss zu Amecke – neues aus “Wim`s Tagesschau”

Folgende Stellungnahme erreichte uns von Hermann J. Jürgensmeier:

Der aktuelle Ratsbeschluss zu Amecke – neues aus “Wim`s Tagesschau”

Im Hinterzimmer entscheiden, den Rat überrumpeln, die Tatsachen verdrehen und dann: Business as Usual! So geht das, das gibt`s noch! Wir schreiben zwar das Jahr 2014, aber so geht das tatsächlich noch heute, zumindest in Sundern. Zur Absicherung wird vorher schnell mal eben eine Alibibürgerversammlung gemacht und versichert, die Sorgen der Amecker Bürger ernst zu nehmen. Und dann diese Farce, dieser Schlag ins Gesicht.

Amecker, Sunderner! Wenn ihr nach diesem Ratsbeschluss irgendwie ein komisches Gefühl bekommen habt, so als wäret ihr total veräppelt worden, ich weiß, woran es liegt: Es ist so!

Mich persönlich interessiert nicht mehr, wie das Projekt Amecke so traurig verlaufen konnte, schlimm genug. Ich hatte aber die Hoffnung, der Schaden würde begrenzt. Ich sehe aber jetzt mit großer Sorge, dass nun nicht nur den Ameckern aufzuzwingende Ergebnis: Eine in Lage, Ausmaß und Größe städtebauliche Zumutung mit landschaftszerstörendem Charakter. Tourismus brutal!

Angesichts dieses Riesendilemmas kommen einem Themen wie Regionale, kein Schwimmbad, Wortbruch, Pleitestadt oder absurde Preisverhandlungen wie Ablenkungsmanöver vor. Wim lässt nun die Korken knallen, dazu wird sicher fröhlich, laut schallend gelacht und Lins(en)suppe verfrühstückt. Sundern am Nasenring durch die Arena geführt, Respekt vor so viel Geschäftstüchtigkeit! Und das Ganze läuft tatsächlich in der Presse unter: “wat een geluk” – “Amecker Forderungen umgesetzt”!

Ich bin entsetzt!

Wir alle werden für dumm verkauft: Aber der Wim baut nun “komprimiert” und mit “zusätzlichen Geschossen”! Ist das besser für Amecke? Nein, das Gegenteil ist der Fall!  Aber der gute Wim reduziert doch seine Flächen! Ja das ist richtig, aber das Ganze wird nicht kleiner! 

Da haben ganz sicher die neuen mysterischen Investoren schon ebenso lukrative Vorstellungen zu einem neuen, großen Projekt und den Nasenring schon griffbereit in der Tasche, um das Geschäft garantiert profitabel zu machen. Wim ist da in seiner “partnerschaftlichen Zusammenarbeit” zum Wohle der Stadt Sundern ein fantastisches Vorbild.

Aber Amecker, keine Sorge heißt es dann wieder: Erst mal einen Bebauungsplan aufstellen! Und wieder werden alle hören: Die Stadt behält natürlich die Oberhand, es geschieht nichts gegen den Willen der Stadt!

Jetzt könnte man sage was soll`s, shit happens, in der Not frisst der Teufel Fliegen, es ging bei dem Deasaster nur um retten was zu retten ist, egal was es kostet, egal ob gut oder schlecht, wir scheren uns nicht um den Bürgerwillen. Aber das nimmt mittlerweile Dimensionen an, die politisch einer kompletten Bankrotterklärung gleichkommen.

Und so geht`s auch in der Show weiter, “lass dich überraschen”!

Wim und Detlef: wij moeten jou bedanken!

Hermann J. Jürgensmeier, Sundern

Dem ist nicht viel hinzuzufügen…